Phase 2 gestartet

Ab heute sollen bei den Altenheimen eigenes Qualitätsmanagement und MDK Prüfung ineinander greifen: „Dazu müssen die Pflegeeinrichtungen halbjährlich interne Qualitätsdaten erheben und an eine Datenauswertungsstelle (DAS) melden. Dabei wird etwa erfasst, wie mobil und selbstständig alle Bewohner sind, wie viele von ihnen an Druckgeschwüren oder an den Folgen von Stürzen leiden oder ob ein unbeabsichtigter Gewichtsverlust eingetreten ist.“ Die bundeseinhatliche DAS veröffentlicht und vergleicht die Ergebnisse. Den Pflegeheimen werden Daten zur Verfügung gestellt, die zur Weiterentwicklung der Pflege nützlich sein können.

Quelle: Pflege-TÜV: Phase 2 gestartet, Artikel auf www.zdf.de vom 1. November 2019 (Link geprüft am 1. November 2019)

2 Gedanken zu „Phase 2 gestartet“

    1. Die #Altenheime haben jetzt die Möglichkeit, das vorhandene Dokumentationssystem zu entrümpeln: was nützt der Versorgung der Bew.? Was wird nur gemacht, weil ein #MDK Prüfteam irgendwann mal drauf bestanden hat?
      Kann dabei auf 25% weniger Formulare gehofft werden?
      Das regelmäßig Indikatoren-Daten ermittelt und übertragen werden müssen, ist wahrscheinlich wieder mehr Aufwand. Das gibt dem Qualitätsmanagement, den Stationsleitungen, den Pflegekräften … aber auch die Möglichkeit, gegenüber der Einrichtungsleitung mehr Ressourcen zu fordern, falls es zu Schwierigkeiten bei der Pflege kommt.
      Ganz sicher werden die Pflegekräfte viele Stunden mit Schulungen verbringen und neue Arbeitsabläufe einüben müssen.
      Einer der Macher der Qualitätsdarstellungen ist Klaus Wingenfeld. Hier geht’s zu einem langen Gespräch mit ihm:
      Neue Pflegenoten: Was haben die sich dabei gedacht???
      https://www.qualitätsdarstellungen.de/2019/04/18/neue-pflegenoten-was-haben-die-sich-dabei-gedacht/

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